Bild 1, 2, 3

Übung 2

 

Milz- und Magen-Meridian

 

Um den Milz- und Magen-Meridian zu dehnen, knien Sie zuerst in entspannter Haltung auf dem Boden. Kampfsportler kennen dieses (japanisch-tratitionelle) Sitzen unter dem Begriff "Seiza-Haltung" oder "Sa Zen". Da wir den Milz- und Magen-Meridian dehnen und gleichzeitig wieder stimmulieren wollen, lehnen wir unseren Oberkörper langsam nach hinter. Dabei bewegen wir aber gleichzeitig unsere Unterschenkel langsam so nach außen, so dass sich unsere Füße neben unseren Po-Backen befinden und der Po selbst auf dem Boden ruht. Schon hier bemerken Sie ein leichtes bis starkes Ziehen in den Oberschenkeln. Unterstützend und damit nicht gleich der erste Schmerz in den Ober- schenkeln zum Abbruch der Übung führt, setzen wir unsere Hände hinter unseserem Rücken auf dem Boden ab. Je nachdem und wie weit Sie ihre Hände nach hinten absetzen, merken Sie eine Spannung in den Oberschenkeln. In der ersten Phase ist es meist eine ungewohnte Übung. In der zweiten und dritten Phase bemerken Sie bei regelmäßiger Wiederholung, dass die Übung in Phase 1 immer leichter fällt. Indem Sie ihre Hände/Arme immer weiter zusammen mit ihrem Oberkörper nach hinten lehnen, fällt auch Phase 2 und 3 immer leichter. Denn, Sie dehnen nicht nur ihre Oberschenkel-muskulatur. Wenn Sie unter Knie- oder Hüftgelenkprobleme leiden, reicht dennoch die Phase 2 (Bild 2) aus. Denn wenn Sie ihren gestreckten  Arm bis zum Einwinkeln des Unterarmes und als Stütze nutzen können, haben Sie schon viel mehr als erwartet erreicht. Dennoch werden Sie feststellen, dass immer noch ein Ziehen im Oberschenkel spührbar bleibt. In der dritten und letzten Phase haben Sie das erreicht, was die Milz- und Magen-Meridian-Dehnübung ausmacht. Auch hier ist es wieder ratsam, die Übung langsam durchzuführen und langsam zu steigern. Bedenken Sie, wenn Sie kalte und ungewärmte vorbereitete Muskeln haben, kann sich vielleicht ein sogenannter Muskelphaserriss einstellen und sie müssen für länger pausieren. Auch bei dieser Übung sollten Sie ihre Atmung langsam und so kontrolliert einstellen, dass Sie bei einer Regelmäßigkeit auch die Phase 3 (Bild 3) erreichen.